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Artikel-Schlagworte: „Siegen“

20.000 € Sachschaden

08.05.2012: Siegen (NRW)

Ein Frontalunfall mit drei Verletzten, darunter eine Schwerverletzte, ereignete sich am Dienstag, 08.05.2012, gegen 15:30 Uhr auf der Berliner Straße an der HTS-Auffahrt City-Galerie. Eine 18-jährige Fahranfängerin war mit ihrem VW Polo von Kochs Ecke kommend unterwegs zur HTS. Im Kreuzungsbereich begegnete ihr ein von einem männlichen Fahrer gesteuerter BMW, der vom Bahnhof kommend in Richtung Kochs Ecke fuhr. Bei der Kollision der Fahrzeuge wurden beide Fahrer leicht und die Beifahrerin im Polo schwer verletzt. Es waren drei Rettungswagen, ein Notarzt und – wegen auslaufender Betriebsstoffe – auch die Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Es kam zu entsprechend starken Verkehrsbehinderungen. Der Sachschaden liegt bei mehr als 20.000 Euro.

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SEK überwältigt den Täter

06.05.2012: Siegen (NRW)

Am Sonntag, gegen 12.00 Uhr, löste ein 25-jähriger Mann aus dem benachbarten Rheinland-Pfalz einen Großeinsatz der Siegener Polizei aus. Der offensichtlich verwirrte Mann befand sich mit einer Schreckschusswaffe-Waffe in der Nikolaikirche. Diese Pistole sah einer scharfen Waffe täuschend ähnlich. Er bedrohte den Küster der Kirche, der aber fliehen konnte. Im Laufe des Nachmittages gab der Mann mehrere Schüsse im Inneren des Gotteshauses ab. Durch Spezialeinsatzkräfte der Polizei konnte er nach mehreren Stunden überwältigt und festgenommen werden. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Siegener Krankenhaus eingeliefert. Weite Teile der Siegener Oberstadt, Restaurants und private Wohnungen mussten evakuiert werden.

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SEK belagert stundenlang das Wohnhaus

25.04.2012: Siegen (NRW)

Am Dienstag, den 24.04.2012, stellten Kriminalbeamte der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein in einem laufenden Ermittlungsverfahren u.a. eine Packung mit Pistolenmunition fest. Vernehmungserkenntnisse ergaben, dass diese Munition möglicherweise von einem 28-jährigen Siegener stammen könnte. 

pol/Siegen. Am Mittwochmorgen, gegen 10.30 Uhr, wurde der 28-Jährige von Kriminalbeamten auf seiner Arbeitstelle in Siegen-Eiserfeld aufgesucht, weil er dort angehört und anschließend zur Dienststellegebracht werden sollte. Unmittelbar nachdem die beiden Polizisten sich mit ihren Dienstausweisen legitimiert hatten, zog der 28-Jährige vollkommen unvermittelt eine scharfe Pistole aus seiner Jacke und bedrohte damit die beiden Polizisten. Er forderte sie auf, ihre Dienstwaffen zu Boden zu legen und zurück zu treten. Nachdem der Siegener dann die Dienstwaffen der Polizisten an sich genommen hatte, begab er sich zu seinem Auto. Dabei gab er mit seiner Pistole einen Schuss in Richtung der beiden Beamten ab. Alsdann flüchtete der 28-Jährige mit seinem 7-er BMW in zunächst unbekannte Richtung. Die alarmierte Polizeileitstelle in Siegen löste unverzüglich eine groß angelegte Fahndung nach dem Flüchtigen und seinem PKW aus.

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Der 28-Jährige flüchtete mit seinem Fahrzeug zu seiner unterhalb des Siegener Rosterbergs gelegenen Wohnung, in der er umfangreiche scharfe Waffen – darunter mehrere vollautomatische Sturmgewehre und eine scharfe Handgranate – nebst dazugehöriger Munition (mehrere tausend Schuss) deponiert hatte. Der Siegener beabsichtigte, diese Waffen an sich zu nehmen und mit ihnen die Flucht zu ergreifen. Beim Verlassen des Hauses traf er auf dort im Rahmen der umfangreichen polizeilichen Fahndungsmaßnahmen bereits eingetroffene Streifenbeamte. Der 28-Jährige zog sich daraufhin in das Haus zurück. Vorher gab er jedoch aus einem vollautomatischen Sturmgewehr noch eine Salve von Schüssen in die Luft ab. Die Polizei veranlasste daraufhin, dass der betroffene Wohnbereich weiträumig abgesperrt wurde.

Zur Unterstützung und Bewältigung der Einsatzlage wurden Kräfte umliegender Polizeibehörden, Kräfte der Bereitschaftspolizei sowie Spezialeinsatzkräfte angefordert. Das Polizeipräsidium Dortmund übernahm die polizeiliche Einsatzleitung.

Im weiteren Verlauf der Ereignisse erschien der 28-Jährige dann plötzlich auf dem Balkon seiner Wohnung. Auch dabei war er mit einem vollautomatischen Gewehr bewaffnet, aus dem es zu einer weiteren Schussabgabe kam. Bei allen Schussabgaben des 28-Jährigen wurde niemand verletzt.

Die Polizei sperrte den Einsatzort weiträumig ab und veranlasste, dass die betreffenden Bewohner in Sicherheit gebracht wurden. In der Aula des „LYZ“ richteten der Kreis und die Stadt Siegen eine Betreuungsstelle für die betroffenen Anwohner ein. Der Verkehr im Bereich der Einsatzörtlichkeit musste von der Polizei sicherheitshalber umgeleitet werden. Darüber hinaus wurde Kontakt zu drei umliegenden Schulen und einem Kindergarten aufgenommen und entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Kinder abgesprochen. Aufgrund des erheblichen Medieninteresses wurde bereits am Mittwochmittag im Bereich der Leimbachstraße / Ziegelwerkstraße eine Medienanlaufstelle der Polizei eingerichtet. Im Bereich der Siegener Innenstadt kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Den eingesetzten Spezialeinsatzkräften gelang es am Mittwochabend gegen 18.20 Uhr, den 28-Jährigen zur freiwilligen Aufgabe zu bewegen. Der Siegener konnte dann problemlos festgenommen werden. Der Festgenommene wurde anschließend der Dienststelle zugeführt.

Beamte der Mordkommission Hagen wurden alarmiert und erschienen noch am Mittwochabend in Siegen, um gegen den 28-Jährigen im Hinblick seine Schussabgabe gegen die Kriminalbeamten wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts zu ermitteln.

Der Festgenommene wurde noch in der Nacht von Kriminalbeamten im Beisein des Staatsanwalts vernommen.

Am heutigen Tag wird der Siegener auf Antrag der Staatsanwaltschaft Siegen dem Haftrichter beim Amtsgericht Siegen vorgeführt. Der 28-Jährige ist ledig, als Angestellter beschäftigt und bislang nur geringfügig polizeilich in Erscheinung getreten.

Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchung bei dem 28-Jährigen wurden folgende Gegenstände sichergestellt:

  • 3 automatische Sturmgewehre AK 47
  • 1 Maschinengewehr
  • 1 Maschinenpistole
  • 5 Pistolen
  • 2 Revolver
  • 1 scharfe Handgranate
  • 250 Gramm Schwarzpulver
  • mehrere tausend Schuss Gewehr- und Pistolen-Munition

Alle Waffen waren munitioniert und durchgeladen. Die beiden den Kriminalbeamten geraubten Dienstwaffen konnten bei den Durchsuchungsmaßnahmen der Polizei am Mittwochabend ebenfalls wieder aufgefunden werden.

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Seit 15.05.2010