Artikel-Schlagworte: „Hilchenbach“
Jede Hilfe kam zu spät
14.12.2011: Hilchenbach-Helberhausen (NRW)
Hilchenbach-Helberhausen. Am Mittwochnachmittag wurde der Rettungsleitstelle des Kreis Siegen-Wittgenstein ein Wohnungsbrand in einem Einfamilienhauses (Doppelhaushälfte) in Hilchenbach-Helberhausen gemeldet. In dem Haus wohnte eine alleinlebende, stark gehbehinderte 79-jährige Frau. Bei Eintreffen der alarmierten Feuerwehr stellte sich heraus, dass es sich offenbar um einen Schwelbrand mit starker Rauchentwicklung handelte. Da den Einsatzkräften zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt war, wo sich die Seniorin in ihrem Haus aufhielt, wurde das Haus von Feuerwehrkräften mit Atemschutzgerät durchsucht. Die Seniorin konnte dabei allerdings nur noch tot geborgen werden. Ein 75-jähriger Bewohner des angrenzenden Doppelhauses erlitt eine leichte Rauchgasintoxikation und wurde vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Hinsichtlich der Brandursache liegen noch keine abschließenden Erkenntnisse vor. Die diesbezüglichen Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern noch an. Auch zur Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.
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20.000 Euro Sachschaden
23.10.2011: Hilchenbach-Vormwald (NRW)
Die ersten Glatteisunfälle ereigneten sich schon am Sonntagmorgen und sorgten für hohe Sachschäden und Verletzte. Auf der Bundesstraße 508 zwischen Ortsausgang von Vormwald und dem „Zollposten“ gab es gleich über 20.000 Euro Sachschaden, glücklicherweise ohne Verletzte. Der 43-jährige Fahrer eines Milchwagens mit Anhänger befuhr gegen 10:18 Uhr die B 508 in Fahrtrichtung Vormwald, als in einer Linkskurve ein 81-jähriger Pkw-Fahrer aufgrund Spiegelglatter Fahrbahn in der Kurve auf die Gegenfahrbahn geriet. Der Senior krachte mit voller Wucht gegen den Tank des Lasters und schleuderte wieder zurück auf seine Fahrspur. Durch den Unfall riss der Tank des Lasters aus und Dieselkraftstoff lief über die Fahrbahn. Ein nachfolgender 40-jähriger Pkw-Fahrer erkannte zwar Rechtzeitig den Unfall, rutsche jedoch auch aufgrund Fahrbahnglätte in den Pkw des 81-jährigen. Glücklicherweise hatten die Fahrzeuge keine größeren Geschwindigkeiten drauf, so dass es hier keine Verletzten gab. Die Feuerwehr aus Hilchenbach und Vormwald mussten anrücken um den ausgelaufenen Kraftstoff abzubinden und da der Tank leckte, mussten sie rund 300 Liter Diesel absaugen. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über 20.000 Euro. Die B508 musste für rund 2 Stunden voll gesperrt werden.
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Rettung aus 130 Metern Höhe
21.09.2011: Hilchenbach (NRW)
Eine Rettungsübung in luftiger Höhe führte die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Düsseldorf am Mittwochnachmittag über den Wipfeln Hilchenbachs durch. Unterstützt wurden die Männer von Unterbrandmeister Axel Menn, Mitglied der Höhensicherungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Hilchenbach. Es wurde der Unfall eines Monteurs in dem über 130 Meter hohen Maschinenhaus des Windrades simuliert. Im Inneren des Bauwerkes befindet sich zwar ein Aufzug, in dem Szenario galt dieser jedoch als nicht geeignet für die Rettung. Es bestand also die Aufgabe die verletzte Person sicher abzuseilen. Es wurden lange Kunststoffseile, die als Führungsseile dienten, zwischen dem Maschinenhaus und einem Feuerwehrfahrzeug gespannt. Den “Monteur” ließen die Höhenretter per Rettungsgeschirr, verbunden mit einem begleitenden Feuerwehrmann, Stück für Stück gen Boden hinab. Retter und Verletzter waren dabei mit einer Abseilvorrichtung verbunden. Um Höhenretter zu werden müssen die Wehrleute eine zweiwöchige Spezialausbildung absolvieren und jedes Jahr mindestens 72 Übungsstunden nachweisen. Im Falle eines Realeinsatzes werden zwei Höhenretter per Hubschrauber des Bundesgrenzschutzes zum Einsatzort geflogen, während die Kollegen parallel dazu mit ihren Fahrzeugen den Zielort ansteuern.
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Vollsperrung der Bundesstraße für zwei Stunden
29.08.2011: Hilchenbach-Dahlbruch (NRW)
Am Montagabend gegen 22 Uhr wurde ein 51jähriger Fußgänger bei einem Zusammenprall mit einem Pkw lebensgefährlich verletzt. Ein 52jähriger Fahrer eines VW war auf der B508 von Dahlbruch kommend in Richtung Kreuztal unterwegs. Ohne auf den fließenden Verkehr zu achten überquerte der Fußgänger in Höhe der TÜV-Station die Straße. Der Pkw-Fahrer leitete noch ein Vollbremsung ein, konnte aber nicht mehr verhindern, dass er den Fußgänger erfasste. Dieser prallte auf die Motorhaube und mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe. Mit lebensbedrohlichen Verletzungen blieb der 51jährige dann auf der liegen. Der Schwerverletzte wurde vor Ort notärztlich behandelt und per Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Fahrer des Pkw erlitt bei dem Unfall einen Schock und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert. Für die Unfallaufnahme durch den Verkehrs- und Unfalldienst der Polizei wurde die Örtlichkeit von den Feuerwehren aus Dahlbruch und Kredenbach ausgeleuchtet. Die B508 musste für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme für über zwei Stunden voll gesperrt werden.
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Mit Rettungsschere aus Pkw befreit
09.08.2011: B508, Hilchenbach (NRW)
Ein 41-jähriger Autofahrer aus Gelsenkirchen geriet am Dienstagnachmittag auf der B 508 – aus Richtung “Zollposten” kommend in Richtung “Kronprinzeneiche” – in einer scharfen und unübersichtlichen Rechtskurve auf regennasser Fahrbahn in Folge nicht angepasster Geschwindigkeit auf die Fahrbahn des Gegenverkehrs. Dort kam es zu einem folgenschweren Frontalzusammenstoß mit dem Renault einer 46-jährigen Frau aus Hilchenbach. Die Frau wurde bei dem Unfall in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die Freiwillige Feuerwehr Hilchenbach musste die schwer verletzte Hilchenbacherin mit der Rettungsschere aus ihrem Pkw befreien. Anschließend wurde die Frau mit dem Rettungswagen einem Krankenhaus zugeführt. Gesamtunfallschadensbilanz: 15.000 Euro.
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