Artikel-Schlagworte: „eingeklemmt“
Fahrer schwer verletzt
14.11.2011: Herdorf (Rhl.Pfalz)
Am Montagnachmittag gegen halb vier befuhr in Herdorf ein 41-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Ford Fiesta die Landesstraße 285 (Glockenfeld) aus Ortsmitte Herdorf Ortsmitte in Richtung Daaden. Ein 46-jähriger Trucker kam ihm mit seinem Sattelschlepper entgegen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Pkw-Fahrer auf völlig gerader Strecke nach links auf die Gegenspur und kollidiert dort frontal mit dem herankommenden Lkw. Infolge der heftigen Kollision kam der LKW nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw wurde ebenfalls nach rechts geschleudert und kam quer auf dem Gehweg zum Stillstand. Der Ford-Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt, konnte jedoch durch die eingesetzten Kräfte und Ersthelfer aus dem Fahrzeug befreit werden. Er wurde mittels Hubschrauber ins Jung-Stilling-Krankenhaus nach Siegen eingeliefert. Sein 51-jährige Beifahrer trug nur leichtere Verletzungen davon und musste ins Krankenhaus Kirchen eingeliefert werden. Der Lkw Fahrer blieb unverletzt. Bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten musste die Landesstraße für ca. 3 Stunden gesperrt werden. Der Fahrzeugverkehr wurde innerörtlich umgeleitet. Neben den Rettungskräften des DRK waren auch die Feuerwehr Herdorf und der Bauhof der Stadt Herdorf im Einsatz.
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Unfallverursacher wurde schwerstverletzt
28.10.2011: Kreuztal-Buschhütten (NRW)
Am Freitag, dem 28.10.2011, gegen 21:35 Uhr, fuhr ein 75-jähriger Pkw-Fahrer an der Anschlussstelle Buschhütten als Falschfahrer auf die Schnellstraße “HTS” in Fahrtrichtung Kreuztal auf. Nach ca. 700 Metern Fahrt kollidierte der 75-jährige Fahrer frontal mit einem entgegenkommenden 30-jährigen Pkw-Fahrer. Nahezu zeitgleich kollidierte ein weiterer Pkw, gelenkt von einem 41 Jahre alten Mann, mit dem Geisterfahrer. Der Pkw der ersten Kollision hob bei dem Zusammenstoß ab und wurde über die Mittelleitplanke auf die gegenüberliegende Fahrbahn geschleudert, wo er schwer beschädigt auf der Beifahrerseite liegen blieb. Alle beteiligten Fahrzeuge waren jeweils nur mit den Fahrzeugführern besetzt. Während der Unfallverursacher und der 41-Jährige zeitnah aus den Fahrzeugen geborgen werden konnten, musste der 30-Jährige mit Hilfe des Rüstfahrzeuges der Feuerwehr aus dem Pkw befreit werden. Bei ihm konnten bereits die Ersthelfer keinen Puls mehr ertasten. Spätere Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos. Der Geisterfahrer wurde schwerstverletzt in ein Krankenhaus verbracht. In der Nacht bestand Lebensgefahr. Der dritte Unfallbeteiligte wurde leicht verletzt und zur ambulanten Behandlung ebenfalls ins Krankenhaus gefahren. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 50.000 Euro. Schon während der Unfallaufnahme wurde ein Sachverständige zur Unfallursachenermittlung hinzugezogen. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die HTS zwischen den Anschlussstellen Buschhütten und Kreuztal für etwa 5 Stunden voll gesperrt werden.
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Realistisches Übungsszenario
26.09.2011: Siegen (NRW)
Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr bevölkerten am Montagabend im Rahmen einer großangelegten Übung den Wellersbergtunnel. Vertreter der Feuerwehr Siegen, der Polizei, der Straßenmeisterei Kreuztal sowie der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm waren beteiligt. Die Richtliniefür den Betrieb von Straßentunneln schreibt alle vier Jahre eine Vollübung und jährlich eine Teilübung vor. Die im Wellersbergtunneldurchgeführte Übung war eine sogenannte Vollübung. Hierbei wurde dieRöhre des 285 Meter langen Tunnels verraucht und eine Unfallsituation mit zwei Fahrzeugen und drei verletzten Personen nachgestellt. Um kurznach 19:30 Uhr ging ein Alarmruf in der Leitstelle der SiegenerFeuerwehr ein, in dem ein Brand und drei verletzte Personen gemeldetwurde. Daraufhin wurden die Tunnelleitzentrale, die Polizei und dieFeuerwehr alarmiert. Ziel dieser Übung war die Verbesserung derKommunikation zwischen allen Beteiligten, Übung der Anfahrtswege zumTunnel und das Retten der Personen unter möglichst realistischen Bedingungen.
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