Artikel-Schlagworte: „Bad Berleburg“
Werkstatt und Lagerhalle komplett abgebrannt
28.01.2012: Bad Laasphe-Oberndorf (NRW)
Von der Rettungsleitstelle wurde die Leitstelle der Polizei am 28.01.2012 um 13.40 Uhr über den Brand bei der Firma Rothenpieler in Bad Laasphe, Ortsteil Oberndorf, in Kenntnis gesetzt. Der Firmeninhaber hatte den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.
Die Firma treibt Handel mit Motorenölen, Schmierstoffen, Kfz-Teilen und Batterien. Sie besteht im Wesentlichen aus einer Lagerhalle und einer angrenzenden Werkstatt. Bei Eintreffen von Feuerwehr- und Polizeikräften brannte die Werkstatt mit den darin befindlichen Fahrzeugen in voller Ausdehnung. Während den Löscharbeiten gab es mehrere Verpuffungen wobei der Brand weiter auf die Lagerhalle übergriff und diese teils zum Einsturz brachte. Dort lagerten mehrere Fässer Motorenöl.
Vorsorglich gab die Feuerwehr eine Warnmeldung für die Bevölkerung in Oberndorf und den unmittelbar angrenzenden Ortsteilen Rückershausen, Rüppershausen und Weide über den Lokalsender heraus, in dem aufgefordert wurde, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Nach letzten Informationen der Feuerwehr wurden zwei Wehrleute von rund 100 Einsatzkräften bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Andere Personen kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden beträgt nach erster Schätzung 300.000 Euro.
Zur Brandursache liegen gegenwärtig noch keine Erkenntnisse vor. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Noch am Nachmittag nahmen Ermittler der Kriminalpolizei die ersten Ermittlungen auf. Die Feuerwehr hat mit den zuständigen Behörden Prüfungen zur Schadstoffbelastung des Löschwassers eingeleitet.
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31jähriger Hausbewohner wurde in Spezialklink geflogen
29.08.2011: Bad Berleburg-Berghausen (NRW)
Am 29.08.2011, gegen 18.30 Uhr, wurde der Feuerwehr ein Brand in einem Gebäude in Bad Berleburg-Berghausen gemeldet, welches als Tierpension Verwendung findet. Während eine 88-jährige Rentnerin sich unversehrt aus dem Gebäude retten konnte, gelang dies ihrem 31-jährigen Enkel, welcher die andere Haushälfte bewohnt, nicht mehr. Anfängliche Rettungsversuche durch Angehörige und erste Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr misslangen aufgrund der starken Rauchentwicklung. Der Mann konnte erst durch eintreffende Feuerwehrkräfte mit schwerem Atemschutz aus dem Haus geborgen werden. Neben einer Kopfverletzung erlitt der 31-Jährige eine schwere Rauchvergiftung und mußte mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Bei dem Rettungsversuch erlitt ein 46jähriger ebenfalls eine Rachvergiftung und musste zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht werden. 4 weitere Personen (die Mutter des Hausbewohners, 2 Feuerwehrleute, 1 Polizeibeamter) wurden vor Ort wegen leichter Rauchvergiftungen behandelt, bedurften aber keiner weiteren ärztlichen Versorgung. Trotz eines Großaufgebotes von Feuerwehrkräften konnte eine Ausbreitung des Feuers auf das gesamte Gebäude (verschiefertes Fachwerkhaus) nicht verhindert werden. Nachdem das Feuer das Dach durchbrochen hatte und offen ausbrach, erlitt das Haus erhebliche Brandschäden. Geschätzte Schadenshöhe circa 400.000 Euro. 2 in der Pension untergebrachte Hunde und die beiden Hunde des Hausbewohners konnten gerettet werden. Einige im Keller untergebrachte Kaninchen dürften allerdings Opfer der Flammmen geworden sein. Eine Ursache des Feuers konnte bisher nicht ermittelt werden, da nach Abschluß der ersten Löscharbeiten (Brandwache während der Nacht) das Gebäude wegen Einsturzgefahr noch nicht betreten werden konnte. Neben 70 Mitgliedern der Feuerwehren (u.a. aus Bad Berleburg, Berghausen, Aue-Wingehausen) waren 3 RTW-Besatzungen, 2 Notärzte, eine Rettungshubschrauberbesatzung, Kräfte der Polizei sowie Mitarbeiter der RWE an dem Einsatz beteiligt. Eine örtliche Seelsorgerin kümmerte sich um die Geschädigten.
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Videos aus der Region auf Siegen.TV:
- - Siegen: Zwei Festgenommene in Untersuchungshaft
- - Freudenberg: Einbrüche in Kindergärten
- - Netphen: Einbruch in Kindergarten
- - Kreuztal: Junger Autofahrer landet im Graben
- - Bad Berleburg: Einbruch in Gaststätte
Sachschaden von 100.000 Euro
02.02.2011: Bad Berleburg-Hemschlar, “Altenberg” (NRW)
Am Mittwochabend kam es bei einem außerhalb von Hemschlar gelegenen Bauernhaus zu einem Brand. Betroffen von dem Feuer war ein bungalowähnlicher Flachbau, der an das Haupthaus angebaut ist und von einer 74-jährigen Frau bewohnt wird. Diese befand sich zum Zeitpunkt des Brandgeschehens allerdings beim Einkaufen. Als im Haupthaus plötzlich der Strom ausfiel, schaute die dort aufhältige 19-jährige Enkelin der Seniorin nach und bemerkte dann, dass aus dem Dach des Anbaus Flammen schlugen. Durch die Feuerwehr, welche mit rund 60 Einsatzkräften am Brandort eintraf, wurde der Brand schnell gelöscht. Nach Bewertung des Bad Berleburger Kriminalkommissariats dürfte könnte ein technischer Defekt im Bereich des Kühlschranks die Brandursache gewesen sein. Nach ersten Schätzungen liegt die Schadenshöhe bei rund 100.000 Euro.

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Unfall auf eisglatter Fahrbahn
10.01.2011: L553, Bad Berleburg-Raumland (NRW)
Ein 47-jähriger Fahrer eines Gefahrgut-LKW befuhr am 10.01.2011 gegen 08.55 Uhr die L 553 aus Richtung Ederbrücke kommend in Fahrtrichtung Raumland. Im Bereich des Bahnübergangs Raumland (Höhe Einmündung Hinterstöppel) war die Fahrbahn plötzlich eisglatt. Trotz langsamer Fahrweise brach das Heck des LKW unvermittelt aus, wobei sich der LKW um 180 Grad drehte und anschließend eine zwei Meter tiefe Böschung hinunter stürzte. Der LKW kam auf der Seite liegend in Endlage. Zum Unfallzeitpunkt war das Tanklastfahrzeug mit rund 1000 Litern Diesel beladen. Flüssigkeiten traten jedoch nicht aus. Der Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Am LKW entstand ein Gesamtschaden von rund 90.000 Euro. Der LKW musste durch eine Firma mittels eines Krans geborgen werden. Die Feuerwehr Bad Berleburg war mit insgesamt 14 Einsatzkräften vor Ort und sicherte den LKW bzw. die Ladung. Die Bergungs- und Verkehrslenkungsmaßnahmen waren in der Zeit von 09.00 h bis 11.15 h erforderlich.
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