Archiv für die Kategorie „Übung“
Realistisches Übungsszenario
26.09.2011: Siegen (NRW)
Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr bevölkerten am Montagabend im Rahmen einer großangelegten Übung den Wellersbergtunnel. Vertreter der Feuerwehr Siegen, der Polizei, der Straßenmeisterei Kreuztal sowie der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm waren beteiligt. Die Richtliniefür den Betrieb von Straßentunneln schreibt alle vier Jahre eine Vollübung und jährlich eine Teilübung vor. Die im Wellersbergtunneldurchgeführte Übung war eine sogenannte Vollübung. Hierbei wurde dieRöhre des 285 Meter langen Tunnels verraucht und eine Unfallsituation mit zwei Fahrzeugen und drei verletzten Personen nachgestellt. Um kurznach 19:30 Uhr ging ein Alarmruf in der Leitstelle der SiegenerFeuerwehr ein, in dem ein Brand und drei verletzte Personen gemeldetwurde. Daraufhin wurden die Tunnelleitzentrale, die Polizei und dieFeuerwehr alarmiert. Ziel dieser Übung war die Verbesserung derKommunikation zwischen allen Beteiligten, Übung der Anfahrtswege zumTunnel und das Retten der Personen unter möglichst realistischen Bedingungen.
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Rettung aus 130 Metern Höhe
21.09.2011: Hilchenbach (NRW)
Eine Rettungsübung in luftiger Höhe führte die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Düsseldorf am Mittwochnachmittag über den Wipfeln Hilchenbachs durch. Unterstützt wurden die Männer von Unterbrandmeister Axel Menn, Mitglied der Höhensicherungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Hilchenbach. Es wurde der Unfall eines Monteurs in dem über 130 Meter hohen Maschinenhaus des Windrades simuliert. Im Inneren des Bauwerkes befindet sich zwar ein Aufzug, in dem Szenario galt dieser jedoch als nicht geeignet für die Rettung. Es bestand also die Aufgabe die verletzte Person sicher abzuseilen. Es wurden lange Kunststoffseile, die als Führungsseile dienten, zwischen dem Maschinenhaus und einem Feuerwehrfahrzeug gespannt. Den “Monteur” ließen die Höhenretter per Rettungsgeschirr, verbunden mit einem begleitenden Feuerwehrmann, Stück für Stück gen Boden hinab. Retter und Verletzter waren dabei mit einer Abseilvorrichtung verbunden. Um Höhenretter zu werden müssen die Wehrleute eine zweiwöchige Spezialausbildung absolvieren und jedes Jahr mindestens 72 Übungsstunden nachweisen. Im Falle eines Realeinsatzes werden zwei Höhenretter per Hubschrauber des Bundesgrenzschutzes zum Einsatzort geflogen, während die Kollegen parallel dazu mit ihren Fahrzeugen den Zielort ansteuern.
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