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Archiv für die Kategorie „Sonstiges“

80 Polizisten im Einsatz

01.11.2011: A45, Rastanlage Siegerland-Ost (NRW)

Am Dienstagnachmittag wurde auf der Sauerlandlinie, an der Raststätte Siegerland-Ost, ein voll besetzter Bus mit “Fußball-Fans” des am Abend in der Champions League gegen Borussia Dortmund spielenden Vereins Olympiakos Piräus für knapp drei Stunden festgehalten. Die etwa 80 im Einsatz befindlichen Polizeibeamten durchsuchten jeden einzelnen Fahrgast und den Reisebus, bevor dieser seine Reise gen Dortmund fortsetzen durfte. Auf der Anfahrt sollen die sogenannten Fans am Dienstagmorgen bereits für Ärger gesorgt haben, weshalb die Polizei nun diese Maßnahmen durchführte. Bei der Durchsuchungsaktion wurden keine verbotenen Gegenstände gefunden.

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3. Feuerwehrkalender in Arbeit – Wieder Spende für soziale Zwecke


1.500 Euro konnten PSU und dem Sozialfond gespendet werden


Ab sofort kann der rund-ums-Blaulicht-Kalender 2012 zu einem Preis von 9,95 € bestellt werden!

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Netphen. Nach dem Erfolg der beiden vergangenen Jahre gibt es auch für 2012 wieder einen „Rund-ums-Blaulicht“ Kalender der die Arbeit der Feuerwehren aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein, aber auch der Rettungsdienste, Polizei sowie anderen Hilfsorganisationen wieder spiegelt. Nico Eggers und Jürgen Schade haben auch diesmal wieder in aufwendiger Arbeit einen DIN-A 3 Großformatigen Feuerwehrkalender für das Jahr 2012 hergestellt, der nicht nur Feuerwehrangehörige interessieren wird. Mit im Team dabei ist auch diesmal wieder Dorothee Schuldes die für die Koordination zuständig ist. Die Fotos in diesem Kalender zeigen nur eine kleine Auswahl der Arbeit, von Feuerwehrmänner- und Frauen sowie Hilfsorganisationen die 24 Stunden, 7 Tage in der Woche zu jeder Tages- und Nachtzeit, und bei jeder Witterung einsatzbereit sind und dabei nicht selten in einem Einsatz ihr Leben aufs Spiel setzen. „Wir haben bewusst auf Fotos von Verkehrsunfällen in diesem Kalender verzichtet, denn die Einsatzkräfte sehen Sorge und Leid tagtäglich“, sagte Jürgen Schade. Schon als der erste Feuerwehrkalender verkauft war, konnten die „Rund-ums-Blaulicht“ Macher Bernd Schneider einen Scheck in Höhe von 500,-Euro übergeben der für den Sozialfond der Kreisfeuerwehrverband bestimmt war. Im letzten Jahr, als die Kalenderauflage erhöht wurde, übergab das Blaulicht-Team 750,-Euro an Bernd Schneider, sowie die gleiche Summe von 750,-Euro an Karl-Heinz Richter vom PSU-Team Siegen (Psyscho-Soziale-Unterstützung), dessen erster Vorsitzender Siegens Bürgermeister Steffen Mues ist.

„Feuerwehr ist mehr als „nur“ Feuerwehr. In ihrer Arbeit wird das Ideal umgesetzt, in Not geratenen Menschen zu helfen. Dass diese Hilfe für den Nachbarn und Leistungen für die Gesellschaft auf freiwillige Basis geschehen, kann nicht hoch genug geschätzt werden. Es ist unerlässlich das sich in der heutigen Zeit Menschen mit Gemeinsinn in einem Ehrenamt freiwillig engagieren und dafür Kraft und Zeit investieren. Das ist für eine lebendige Gesellschaft unbedingt wichtig“, sagte Kreisbrandmeister Bernd Schneider. Der Sozialfond des Kreisfeuerwehrverbandes unterstützt Feuerwehrmänner und Frauen im Kreis Siegen-Wittgenstein die in einem Einsatz verunglücken. „Die Feuerwehr ist eine Organisation, die in kürzester Zeit eine große Zahl an Helfern bereitstellen kann. Und den Kameraden der Feuerwehr werden viele Eigenschaften zugeschrieben. Einige negative beruhen auf Vorurteile, weil sich in der Bevölkerung kaum jemand intensiver mit der Feuerwehr auseinandersetzt“, sagte Nico Eggers. „Wichtig ist nur, dass sie funktioniert. „Wenn es brennt, bei Verkehrsunfällen, bei Katastrophen, dann wird einfach die Feuerwehr gerufen, die hilft schon!“ Und nicht selten brauchen auch die Einsatzkräfte Hilfe wenn die Belastungen in oder nach einem Einsatz zu groß werden. Dafür bekommen sie auch Hilfe vom PSU-Team. Die Feuerwehrmänner- und Frauen sind es gewohnt unentgeltlich bzw. ohne Gegenleistung zu helfen. Natürlich hat jede Hilfsbereitschaft auch seine Grenzen. Zwischen hilfebedürftig und ausnutzen liegen die Grenzen manchmal sehr, sehr eng beisammen. „Wir danken nicht nur den Feuerwehrmännern- und Frauen, sondern allen Hilfsorganisationen im Kreis Siegen-Wittgenstein, die für die Bevölkerung zu jeder Zeit da sind“

Nico Eggers, Dorothee Schuldes und Jürgen Schade präsentieren den neuen „Rund-ums-Blaulicht“ Kalender. (v.l.n.r.)

Verkaufsstelle ab Anfang November:

  • Futura Druck + Verlag
  • Lahnstraße 18
  • 57250 Netphen
  • Telefon 02738/1511

Ab sofort kann der rund-ums-Blaulicht-Kalender 2012 zu einem Preis von 9,95 € bestellt werden!

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Realistisches Übungsszenario

26.09.2011: Siegen (NRW)

Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr bevölkerten am Montagabend im Rahmen einer großangelegten Übung den Wellersbergtunnel. Vertreter der Feuerwehr Siegen, der Polizei, der Straßenmeisterei Kreuztal sowie der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm waren beteiligt. Die Richtliniefür den Betrieb von Straßentunneln schreibt alle vier Jahre eine Vollübung und jährlich eine Teilübung vor. Die im Wellersbergtunneldurchgeführte Übung war eine sogenannte Vollübung. Hierbei wurde dieRöhre des 285 Meter langen Tunnels verraucht und eine Unfallsituation mit zwei Fahrzeugen und drei verletzten Personen nachgestellt. Um kurznach 19:30 Uhr ging ein Alarmruf in der Leitstelle der SiegenerFeuerwehr ein, in dem ein Brand und drei verletzte Personen gemeldetwurde. Daraufhin wurden die Tunnelleitzentrale, die Polizei und dieFeuerwehr alarmiert. Ziel dieser Übung war die Verbesserung derKommunikation zwischen allen Beteiligten, Übung der Anfahrtswege zumTunnel und das Retten der Personen unter möglichst realistischen Bedingungen.

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Rettung aus 130 Metern Höhe

21.09.2011: Hilchenbach (NRW)

Eine Rettungsübung in luftiger Höhe führte die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Düsseldorf am Mittwochnachmittag über den Wipfeln Hilchenbachs durch. Unterstützt wurden die Männer von Unterbrandmeister Axel Menn, Mitglied der Höhensicherungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Hilchenbach. Es wurde der Unfall eines Monteurs in dem über 130 Meter hohen Maschinenhaus des Windrades simuliert. Im Inneren des Bauwerkes befindet sich zwar ein Aufzug, in dem Szenario galt dieser jedoch als nicht geeignet für die Rettung. Es bestand also die Aufgabe die verletzte Person sicher abzuseilen. Es wurden lange Kunststoffseile, die als Führungsseile dienten, zwischen dem Maschinenhaus und einem Feuerwehrfahrzeug gespannt. Den “Monteur” ließen die Höhenretter per Rettungsgeschirr, verbunden mit einem begleitenden Feuerwehrmann, Stück für Stück gen Boden hinab. Retter und Verletzter waren dabei mit einer Abseilvorrichtung verbunden. Um Höhenretter zu werden müssen die Wehrleute eine zweiwöchige Spezialausbildung absolvieren und jedes Jahr mindestens 72 Übungsstunden nachweisen. Im Falle eines Realeinsatzes werden zwei Höhenretter per Hubschrauber des Bundesgrenzschutzes zum Einsatzort geflogen, während die Kollegen parallel dazu mit ihren Fahrzeugen den Zielort ansteuern.

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Feuerwehr befreit Wanderfalke per Drehleiter

20.08.2011: Siegen-Sohlbach (NRW)

Nur durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte am späten Samstagnachmittag das Leben eines Wanderfalken gerettet werden. Mitglieder des Rottweilerverein Siegen die in Sohlbach ihr Vereinsgelände mit Hundeplatz betreiben und darauf sich auch ein rund 30 Meter hoher Mobilfunkmast steht, hatten in über 25 Meter Höhe etwas flattern gesehen Als ein Vereinsmitglied mit seinem Fernglas hoch schaute, sah er dort in dem Kabelgewirr einen großen Vogel flattern. Hier war dringend Hilfe nötig, zumal keiner wusste wie lange das Tier dort schon hing. Ein Anruf bei der Polizeileitstelle versprach schnell Hilfe. Die Feuerwehr wurde mit der Drehleiter in Marsch gesetzt, doch für das tonnenschwere Fahrzeug war es sehr schwierig zur Einsatzstelle zu gelangen. An mehreren Bäumen musste Äste abgesägt werden. Gekommen war in der Zwischenzeit auch die Zoologin und frühere Unimitarbeiterin Marliese Müller. Während Thomas Lulitz die Drehleiter bediente, fuhr Brandmeister Arne Stötzel mit Marliese Müller im Drehleiterkorb in rund 25 Metern Höhe. Hier konnten die beiden den Wanderfalken aus dem Kabelgewirr und seiner Misslichen Lage befreien und zu Boden bringen. Nach ersten Untersuchungen hatte der Falke eine Beinverletzung sowie eine Flügelverletzung erlitten. Nun bekam er erst einmal Tröpfchenweise Wasser zu trinken und kann seiner Verletzungen bei einem Tierarzt auskurieren. Wachabteilungsleiter Marco Berners war froh dass diese Tierrettung glücklich ausgegangen war. Zahlreiche Mitglieder des Rottweilervereins bedankten sich mit viel Beifall für die Rettung des Tieres.

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Seit 15.05.2010