Archiv für September 2011
Wohnung komplett ausgebrannt
22.09.2011: Siegen-Niederschelden (NRW)
Vollkommen ausgebrannt ist am frühen Donnerstagmorgen eine Einliegerwohnung eines Wohnhauses „Im Drottental” in Niederschelden. Gegen 3 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Siegen über den Brand informiert, die daraufhin sofort den Löschzug der Hauptamtlichen Wache, den Löschzug Niederschelden sowie Eiserfeld alarmierte. Als wenige Minuten später die ersten Einsatzkräfte eintrafen, schlugen Flammen meterhoch aus dem Fenster der Wohnung. Während ein Einsatztrupp einen Schnelllöscheinsatz vornahm, baute ein weiterer eine Löschwasserversorgung über Hydranten auf. Die gesamte Wohnungseinrichtung wurde ein Raub der Flammen. Die Wehrmänner mussten verbrannte Wohnungsgegenstände aus dem Fenster werfen, damit auch die letzten Brand- und Glutnester abgelöscht werden konnten. Ebenso musste eine Trennwand eingerissen werden da aufgrund Messungen der Wärmebildkamera hier noch Glutnester vermutet wurden. Der Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen im hohen fünfstelligen Bereich belaufen.
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Rettung aus 130 Metern Höhe
21.09.2011: Hilchenbach (NRW)
Eine Rettungsübung in luftiger Höhe führte die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Düsseldorf am Mittwochnachmittag über den Wipfeln Hilchenbachs durch. Unterstützt wurden die Männer von Unterbrandmeister Axel Menn, Mitglied der Höhensicherungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Hilchenbach. Es wurde der Unfall eines Monteurs in dem über 130 Meter hohen Maschinenhaus des Windrades simuliert. Im Inneren des Bauwerkes befindet sich zwar ein Aufzug, in dem Szenario galt dieser jedoch als nicht geeignet für die Rettung. Es bestand also die Aufgabe die verletzte Person sicher abzuseilen. Es wurden lange Kunststoffseile, die als Führungsseile dienten, zwischen dem Maschinenhaus und einem Feuerwehrfahrzeug gespannt. Den “Monteur” ließen die Höhenretter per Rettungsgeschirr, verbunden mit einem begleitenden Feuerwehrmann, Stück für Stück gen Boden hinab. Retter und Verletzter waren dabei mit einer Abseilvorrichtung verbunden. Um Höhenretter zu werden müssen die Wehrleute eine zweiwöchige Spezialausbildung absolvieren und jedes Jahr mindestens 72 Übungsstunden nachweisen. Im Falle eines Realeinsatzes werden zwei Höhenretter per Hubschrauber des Bundesgrenzschutzes zum Einsatzort geflogen, während die Kollegen parallel dazu mit ihren Fahrzeugen den Zielort ansteuern.
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HTS-Auffahrt zwei Stunden gesperrt
21.09.2011: Siegen-Weidenau (NRW)
Ein mit 250 Schweineschinken beladener Kühlwagen aus dem Lahn-Dill-Kreis ist am Mittwochmorgen in Siegen-Weidenau verunglückt. Der 44jährige Fahrer befuhr gegen 9.00 Uhr mit seinem 10tonner-Lkw die B 62, aus Fahrtrichtung Weidenau kommend, und bog anschließend auf die HTS-Auffahrt zur B 54, Fahrtrichtung Kreuztal, ab. Im Kurvenverlauf stürzte der Lkw vermutlich auf Grund unangepasster Geschwindigkeit um. Der Fahrer konnte sich glücklicherweise unverletzt aus dem Führerhaus befreien. Auf Grund der Bergungsarbeiten musste die HTS-Auffahrt für beinahe zwei Stunden komplett gesperrt werden. Nach Polizeiangaben entstand bei dem Unfall ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro.
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