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Archiv für März 2011

Ford auf Leitplanke gelandet

18.03.2011: L729, Netphen-Salchendorf (NRW)

Bei einem schweren Unfall auf der L729 sind in der Nacht zum Samstag drei Menschen schwer verletzt worden. Eine 26jährige und ihre 23jährige Beifahrerin waren auf der Landstraße von Deuz kommend in Richtung Salchendorf unterwegs. Ausgangs einer Kurve geriet die 26jährige mit ihrem Citroen in den Gegenverkehr. Dort prallte der Wagen frontal mit dem Auto eines 39jährigen Mannes aus dem Hochsauerlandkreis zusammen. Der Mann wurde in seinem Ford eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus seinem Fahrzeug befreit werden. Er kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in das Siegener Jung-Stilling Krankenhaus. Die 26jährige und ihre 23jährige Beifahrerin wurden bei dem Zusammenstoß ebenfalls schwer verletzt. Während der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme musste die Landstraße für über zwei Stunden voll gesperrt werden.

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Polofahrer schwer verletzt

17.03.2011: HTS, Nähe Kreuztal (NRW)

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich Donnerstag auf der HTS zwischen den Anschlussstellen Buschhütten und Kreuztal. Ein junger Polofahrer fuhr in den Straßengraben, nachdem die Windschutzscheibe seines Fahrzeuges von einem schweren Gegenstand getroffen wurde und dabei zu Bruch ging. Er erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und musste vor Ort notärztlich versorgt werden, bevor er in ein Siegener Krankenhaus eingeliefert wurde. Eine hinter dem Polo fahrende Frau hingegen kam mit dem Schrecken davon. Die Windschutzscheibe ihres Trabant wurde zwar auch von einem Gegenstand getroffen und zerbarst, jedoch konnte sie ihren Wagen sicher auf dem Standstreifen anhalten. Für die Suche nach dem für die Unfälle verantwortlichen Gegenstand wurde die HTS kurzzeitig in Fahrtrichtung Kreuztal gesperrt. Nach ersten Ermittlungen der Polizei könnte es sich bei dem Gegenstand um eine 1,5 Kilogramm schwere Kupferplatte handeln, die im Bereich der Unfallstelle gefunden wurde.

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Schreck zur Mittagsstunde

17.03.2011: Siegen (NRW)

Am Donnerstagmittag hatte eine 35-jährige Passantin eine Schlange im Eingangsbereich eines Hauses an der Fischbacherbergstraße bemerkt. Am Türknauf der Haustür hing ein Sack, in dem sich offenbar noch eine weitere Schlange. Die alarmierte Polizeileitstelle entsandte sofort eine Streifenwagenbesatzung der Hauptwache Siegen zu dem betreffenden Haus. Dort lag tatsächlich eine circa einen Meter große Würgeschlange auf dem Boden im Eingangsbereich. Am Türknauf hing eine Stofftasche, in der sich noch eine weitere Würgeschlange befand.

Die Schlange auf dem Boden war offenbar bereits aus der Stofftasche heraus gekrochen. Ermittlungen im Haus ergaben, dass keiner der Bewohner etwas mit den Schlangen zu tun hatte. Ein 54-jähriger Bewohner äußerte jedoch gegenüber der Polizei, bis zum Ende des Jahres 2010 Chamäleons in Terrarien gehalten zu haben. Diese waren auch von außen zu sehen gewesen. Die Herkunft der Schlangen ist derzeit letztlich ungeklärt. Möglich erscheint allerdings die Annahme, dass eine unbekannte Person die Schlangen in der Stofftasche gezielt an der Wohnanschrift aussetzte, damit sich der vermeintliche Spezialist für Reptilien um die Schlangen kümmert. Bis zum Abtransport der beiden Königspythons durch eine ebenfalls alarmierte Tierarztpraxis aus dem Kreis Olpe wurden die beiden Würgeschlangen von dem 53-Jährigen in einer Warmhaltebox aufbewahrt. Nach Angaben der Tierarztpraxis handelt es sich bei den Schlangen um zwei Königspythons. Diese hatten eine Länge von circa 1,5 Meter und 1 Meter. Die Polizei ermittelt jetzt gegen den unbekannten Schlangenaussetzer wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Artenschutzgesetz. Zeugen, die der Polizei mit sachdienlichen Hinweisen zur Herkunft der beiden Schlangen weiterhelfen können, werden gebeten, sich beim Siegener Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0271-7099-0 zu melden.

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