Archiv für September 2010
Warnhinweis “Radioaktivität” an Fahrzeug
30.09.2010: A45 – Abfahrt Siegen-Eisern (NRW)
Außer Kontrolle geriet am Donnerstag gegen 4 Uhr in der Früh ein mit zwei Männern besetzter Kleintransporter, der die A45 in nördliche Richtung befuhr. Auf Höhe der Ausfahrt Siegen-Eisern brach das Fahrzeug plötzlich aus und der Fahrer schaffte es nicht mehr den Wagen unter Kontrolle zu bringen. Der Transporter stürzte auf die Seite, prallte gegen eine Leitplanke und rutschte noch knapp 80 Meter die Autobahnausfahrt hinauf, bevor er mit den bei dem Unfall unverletzten Insassen zum Stillstand kam. Das pikante an der Sache war, dass auf dem Fahrzeug ein Symbol für Radioaktivität angebracht war. Die vor Ort eingesetzte Autobahnpolizei erhielt aber schnell Aufklärung, denn es handelte sich um Mitarbeiter einer Firma, die Mittels Strahlenmessung Schweißnähte untersucht und entsprechendes Gerätschaften mit sich führte, von denen auf Grund der extrem niedrigen Strahlung keinerlei Gefahr für den Menschen ausging.
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Unfallort:
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Brückengeländer in Fluss gelandet
29. September 2010: Wilnsdorf-Niederdielfen, L723 / NRW
Am 29.09.2010 gegen 6 Uhr befuhr ein 27jähriger mit seinem BMW der 3er-Baureihe die L723 von Siegen kommend in Richtung Niederdielfen. In einer sehr scharfen Rechtskurve kam er wahrscheinlich auf Grund überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab,fuhr gegen die Bordsteinkante und prallte gegen ein Brückengeländer. Das Brückengeländer wurde auf voller Länge abgerissen und stürzte in die darunter herfliessende Weiss. Am Ende der Brücke kam der Wagen mit der Hinterachse über dem Abgrund zum Stehen. Die Vorderachse des Fahrzeuges landete, wie das Geländer, ebenfalls im Fluss. Die vor Ort anwesende Feuerwehr sicherte das Fahrzeug, während der herbeigerufene Notarzt den verunglückten 27jährigen behandelte und für den Transport ins Krankenhaus vorbereitete. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen musste die L723 voll gesperrt werden.
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Unfallort:
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Vollbrand eines zweigeschossigen Hauses in Siegen
23. September 2010: Siegen (Ortsteil Hain), Marienborner Straße / NRW
Am 23.09.2010 um 02:56 Uhr wurde der Polizeileitstelle in Siegen ein Brand gemeldet. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte bereits ein zweigeschossiges Haus in voller Ausdehnung. Das Feuer drohte bzw. griff bereits auf ein Nachbargebäude über. Im zweigeschossigen Haus befanden sich nach Ermittlungen vor Ort keine Personen. Das angrenzende Gebäude wurde geräumt (7 gemeldete Personen). Die Löscharbeiten dauerten noch bis in den späten Vormittag an. Durch die Feuerwehr wurde ein Bauunternehmen mit schwerem Gerät (Bagger, Container,etc.) zur Unterstützung angefordert, da im Rahmen der Löscharbeiten das Abtragen von Gebäudeteilen erforderlich war. Die Marienborner Straße war im Bereich des Brandortes bis Abends voll gesperrt. Bei dem Brand kamen keine Person zu Schaden. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 200.000 Euro geschätzt.
Die Brandspezialisten des Siegener Kriminalkommissariats 11 gehen von Brandstiftung aus. Die Polizei bittet Zeugen, die in der Nacht zu Donnerstag möglicherweise verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des später abgebrannten Wohn- und Lagerhauses in der Marienborner Straße 156 beobachtet haben, um sachdienliche Hinweise unter 0271-7099-0.
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Brandort:
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Zwei Personen verletzt
15.09.2010: Siegen, Spandauer Straße (NRW)
Ein junger Mann rammte am 15.09.2010 mit einem silbernen Mercedes SLK im Bereich der Spandauer Straße einen dort verkehrsbedingt haltenden blauen Audi 80. Die Kollision war derart heftig, dass die beiden Insassen des Audi verletzt wurden und anschließend mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert werden mussten. Zu dem Unfall war es gekommen, weil der junge Mercedes-Fahrer von der Häuslingstraße aus verbotswidrig – und offenbar zudem mit hohem Tempo – nach links in die Spandauer Straße abgebogen war. Nach der Kollision hielt der Mercedes-Fahrer zwar zunächst an und gab vor, seinen Pkw zur Seite fahren zu wollen. Tatsächlich flüchtete er jedoch anschließend mit hohem Tempo von der Unfallstelle in Fahrtrichtung Kochs Ecke. Bei seiner Flucht missachtete der junge Mann das Rotlicht der Ampelanlage an Kochs-Ecke und fuhr ohne jede Rücksichtnahme in den Kreuzungsbereich ein. Dabei kam es beinahe noch zu einer Kollision mit der einer Fußgängerin, die bei Grün die Fußgängerfurt passierte. Die Frau konnte einen drohenden Unfall nur durch einen beherzten Sprung zur Seite verhindern.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei nach dem Unfallflüchtigen blieben zwar zunächst ohne Erfolg, von dem dreisten Unfallflüchtigen lag aber eine gute Beschreibung vor: Südländer, Anfang/Mitte 20 Jahre alt, kurze dunkle Haare, bekleidet mit einem weißen Oberteil. Von daher konnte es kaum mit rechten Dingen zugehen, als gut zwei Stunden nach der Unfallflucht eine 20-jährige Frau auf der Wache in Siegen erschien und angab, sie habe Stunden zuvor den Unfall verursacht bzw. die Unfallflucht begangen. Gegen diese Frau wird nun wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt. Auch gegen den dreisten und rücksichtslosen eigentlichen Unfallverursacher und Unfallflüchtigen ermittelt nun das Verkehrskommissariat.
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Unfallort:
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